Relationships and Academic Belonging in Higher Education – das ist der Langtitel eines Projekts, das im Oktober 2025 an der Universität Hamburg gestartet ist. Alle wichtigen Infos dazu finden sich auf der dazugehörigen Website unter: www.uni-hamburg.de/reaction.html
Doch wer kann sich schon so einen langen Titel merken? Daher gibt es eine Kurzform: ReAction. Das große A in der Mitte ist kein Tippfehler, sondern eine Botschaft: Auf Universitäten lastet ein großer Druck, alle möglichen gesellschaftlichen Entwicklungen aufzugreifen und Antworten oder gar, so die Hoffnung, Lösungen zu liefern – über den Weg der Forschung, der Lehre und des Transfers; in diesem Sinne wird eine Reaktion (reaction) erwartet. Gleichzeitig sollten wir uns an einer Universität immer wieder dazu ermahnen, die Gestaltungsmacht nicht vollends aus der Hand zu geben – ein Aufruf also für selbstbestimmtes Handeln; es ließe sich kurz als Handlung oder Aktion (action) bezeichnen. Beides zusammen steckt im Kurztitel ReAction. Und wer genau hinschaut, entdeckt vielleicht auch das Akronym (Relationships and Academic Belonging in Higher Education), das anzeigt, worum es in diesem Projekt geht: das zu fördern, was Studium und Lehre lebendig macht, nämlich akademische Zugehörigkeit sowie Beziehungen zwischen Menschen, Disziplinen und Kulturen.
Finanziert ist das Projekt von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre in der Förderlinie Lehrarchitektur – angelegt zunächst auf vier Jahre beziehungsweise nach erfolgreicher Zwischenevaluation auf sechs Jahre. An der Antragstellung beteiligt waren die Fakultäten für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften, Geisteswissenschaften, Betriebswirtschaft und Erziehungswissenschaft, die zentralen wissenschaftlichen Einrichtungen Hub of Computing and Data Science und das HUL sowie die Universitätsleitung.
Das Projekt ist formal am HUL angesiedelt; auch die wissenschaftliche Leitung liegt bei uns beziehungsweise bei mir als Leiterin des HUL. Darüber hinaus engagiert sich bestehendes Personal am HUL an der wissenschaftlichen Begleitung und einigen thematischen Schwerpunkten, zu denen es inhaltlich starke Verbindungen gibt. Der Juni-Newsletter 2026 widmet sich daher dem Projekt ReAction und seinem Thema Beziehungen und Zugehörigkeit – und das geht uns alle an und über das Projekt am Ende weit hinaus.
Ich wünsche viel Spaß bei der Lektüre
Gabi Reinmann
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