Das Wesentliche im Blick – von Kernen, Foki und Kaffeevariationen
Ein kurzer Blick zurück: Es ist Dezember und man zieht traditionell Bilanz. Außerdem beginnen wir mit der Planung unseres Newsletters. Was soll das Oberthema für Anfang 2026 ein? Wir blicken auf unseren HUL-Adventskalender: Er umfasst Tipps u. a. zur Zeitersparnis in der Lehre und für die Lehre. Wir sollten also über das Wesentliche nachdenken: Was kann bleiben, was sollten wir aufgeben? Das Oberthema für den Newsletter steht.
Wesentlich ist natürlich die Lehre – eine gesetzliche Verpflichtung der Universitäten. Ebenso verpflichtend ist, dass Universitäten ihren Mitarbeiter:innen Gelegenheit zur Weiterbildung geben. Ob oder inwieweit diese Weiterbildung im Bereich der Lehre stattfinden muss, regelt das Hochschulrahmengesetz (§ 2) jedoch nicht. Ein zentrales Thema auch angesichts universitätsweiter Strukturprozesse, die zum Sparen zwingen.
Doch die Frage nach dem Wesentlichen im Lehren und Lernen ist grundlegend – ganz unabhängig davon, ob man sich in Phasen gefüllter Kassen oder in Kürzungsphasen befindet: Welche Dinge hätte ich während meines Studiums gerne gewusst, um besser zu studieren? Welche Fragen stelle ich, um meine Lehre besser zu verstehen? Welche Art von Lehre möchte ich eigentlich machen? Was gehört in ein Curriculum (und was nicht)? Und: Was ist in einem neuen Forschungsfeld wesentlich? Das Nachdenken über solche und ähnliche Fragen – auch und gerade zusammen mit anderen Personen – kann in jedem Moment sinnvoll sein.
Unsere Fragen und Antworten finden Sie in diesem Newsletter.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie Zeit finden, für Sie Wesentliches zu reflektieren – alleine oder mit anderen Menschen.
Eileen Lübcke